Grippe und Co

So beugen Sie grippalen Infekten vor:

Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu schütteln.

  • Begrüßung mit dem Ellenbogen
  • Begrüßung mit den Füßen
  • Grußgeste mit aufeinander gelegten Handinnenflächen und leichter Kopfbeugung (Namaste)

Alternativen:

Waschen Sie sich die Hände oft am Tag gründlich, dass heißt, mindestens 20 Minuten mit Seife. Benutzen Sie Desinfektionsmittel nach dem Händewaschen.

Wenn Sie husten oder niesen müssen, dann wenden Sie sich von Ihren Mitmenschen ab und husten oder niesen sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.

Vermeiden Sie den Griff Ihrer Hände zu Mund, Nase und Augen soweit wie möglich.

Halten Sie, wenn möglich 1,5 Meter Abstand zu Ihren Mitmenschen.

Sie können Ihr psychisches Gleichgewicht festigen durch Qi- Gong, Tai- Chi, Akupunktur oder Akupressur. So bleiben die natürlichen Abwehrkräfte stabil.

Stärkung des Immunsystems

Zur Vorbeugung oder Stärkung des Immunsystems können Sie sich ganz einfach einen Knoblauchsirup herstellen. Dieser wirkt besonders bei Bronchitis und Lungeninfektionen. Nehmen Sie 7 frische Knoblauchzehen, zerkleinern diese und verrühren Sie sie in 6-8 EL Honig. Lassen Sie die Mischung mehrere Tage ziehen und seihen den Knoblauch ab.

Ceylon- Zimt

ist bakterienhemmend und verbessert Ihr Befinden.

Propolis, ein Kittharz der Bienen, verfügt sowohl über antibakteriell als auch antiviral wirkende Substanzen. Es wartet mit vielen Mineralien und B- Vitaminen auf. Wenn Sie sich einen Drink, bestehend aus Aloe- Vera (4 EL), Weizengrassaft (2 EL) und Propolisextrakt (1 TL) mischen und jeden Morgen einnehmen, unterstützen Sie Ihre Immunabwehr.

Husten Das erste Symptom bei Lungeninfektionen ist der Husten. Beim trockenem Husten (ohne Auswurf) sind Spitzwegerich-Tee, Huflattich-Tee und Eibisch-Tee wirksame Kräuter. Wenn Sie feuchten Husten (mit Auswurf) haben, wirken Süssholzwurzel, Brechwurz und Haselwurz schleimlösend. Bei Hustenkrampf (spastischer Husten) helfen folgende Kräuter, diesen zu lösen: Thymian-Tee und Efeu-Tee.

Holundertee bei grippalen Infekten (Simone's Tipp)

Pro Tasse: 1 TL (2-3) Gramm der getrockneten Blüten auf eine Tasse Wasser

Pro Kanne: 20 g getrocknete Blüten

Die Blüten in ein Teenetz oder Teeei geben, mit frisch gekochtem, heißen Wasser aufgießen und 5- 10 Minuten ziehen lassen.

3- 4 mal täglich eine Tasse trinken.

Der Schwarze Holunder gilt als die „Hausapotheke der Natur“. Er wird auch Hollerbusch, Holler oder Fliederbusch genannt.

Er wirkt schweiß- und harntreibend und entzündungshemmend. Auch kann er Fieber senken. Von daher ist er sehr geeignet, um einen grippalen Infekt mit Husten und Erkältungssymptomen zu behandeln.

Auch bei Katarrh und Allergien zeigt er große Wirkung. Die Schleimhäute von Nase und Kehle werden durch die Blüten widerstandsfähiger gegen Infektionen. Bei Allergien, Candidabefall, chronischem Katarrh und Ohreninfektionen werden sie ebenfalls verschrieben.

Die Wirkung bei arthritischen Beschwerden lassen sich damit erklären, dass der Körper durch die schweiß- und harntreibende Wirkung bei der Entgiftung unterstützt wird.

Um den schweißtreibenden Effekt des Aufgusses zu erhöhen empfiehlt es sich, ihn so heiß wie möglich zu trinken.

Man kann ihn auch mit Kamille, die ebenfalls entzündungshemmend ist und Lindenblüten, die auch schweißtreibende Wirkung haben, kombinieren.

Falls Du Dir selbst Blüten trocknen möchtest, so ist der Frühling die richtige Zeit. Von Mai bis Ende Juli blüht der Holunder. Du kannst nun Dolden abknipsen und trocknen. So hast Du einen kleinen Vorrat für das Jahr zu Hause. Achte aber bitte darauf, dass Du für die Bienen genügend Blüten übrig lässt.

Hierfür empfiehlt es sich, einen Korb mit einem Tuch auszulegen und ein Messer dabei zu haben. Um die Blüten zu trocknen schüttelst Du sie zunächst vorsichtig, um sie von etwaigen Insekten zu befreien. Sie sollten an einem trockenen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung auf Gittern oder Tüchern ausgebreitet werden. So, dass sie nicht aufeinander liegen.

Um sie gleichmäßig zu trocknen und Schimmelbildung vorzubeugen, sollten sie nach 2- 3 Tagen gewendet werden.

In dunklen Gläsern oder Papiertüten können sie dann lichtgeschützt gelagert werden. Achte darauf, dass auch die Stängel richtig durchgetrocknet sind, damit die Blüten genießbar bleiben.

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